Solarstrom wird ab Januar 2004 besser vergütet:

Bundesumweltminister Jürgen Trittin hat ein Vorschaltgesetz speziell für die Photovoltaik angekündigt. Die neue, erhöhte Vergütung für Sonnenstrom, die mit der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes vorgesehen ist gilt für Anlagen, die ab dem 01. Januar 2004 in Betrieb gegangen sind.

Erzeuger von Solarstrom sollen zukünftig 45,7 Cent pro Kilowattstunde als Grundvergütung erhalten. Für Solaranlagen auf Gebäuden erhöht sich die Vergütung um 11,7 Cent pro Kilowattstunde bis 30 Kilowatt Leistung, um 9,3 Cent pro Kilowattstunde bei größeren Anlagen und zusätzlich um 5 Cent bei Fassadenanlagen.

Das bedeutet eine Vergütung von 57,4 Cent pro eingespeister Kilowattstunde bei Aufdachanlagen.

Die Bundesregierung will den Anteil erneuerbarer Energien am Stromverbrauch von 6,25 Prozent im Jahr 2000 auf mindestens 12,5 Prozent im Jahr 2010 verdoppeln und bis 2020 auf mindestens 20 Prozent erhöhen. Die Branche erhält mit diesem Schritt die nötige Investitionssicherheit und für den Verbraucher steigt die Attraktivität der Anlagen.