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Gebäude – ideale Wärmespeicher in Verbindung mit einer Wärmepumpe

In Deutschland stehen etwa 19 Mio. Gebäude, diese haben einen Anteil von ca. 40 % am Endenergieverbrauch, davon entfallen auf Heizung und Warmwasser ca. 85 %. Hier schlummert eine gewaltige Aufgabe, aber auch ein ebenso großes Potenzia, wenn man diese als Speicher nutzt. Das System funktioniert einfach: scheint die Sonne, wird die Wärmepumpe mit dem Eigenstrom betrieben und überheizt das Gebäude über die Anhebung der Vorlauftemperatur moderat. Geht die Sonne unter, schaltet die Wärmepumpe aus, dann gleitet das Gebäude mit der gespeicherten Wärme über die Nacht. Dieses Prinzip kann aber auch angewendet werden, wenn sich zu viel Strom im Netz befindet und wird einfach über das Smart Grid gesteuert. Power to Heat wäre die neuhochdeutsche Bezeichnung dafür.

Mit dem Gebäudebestand steht uns ein riesiger Speicher bereits zur Verfügung, hydraulische Wärmespeicher stellen dem gegenüber nur eine sehr kleine Kapazität dar und müssen aufwändig installiert werden.

Bei der Verwendung von "geschenktem" Strom tritt die Effizienzfrage in den Hintergrund, sind Wärmepumpen doch für einen optimalen Einsatz eigentlich auf einen niedrigen Temperaturhub angewiesen. Dieser Umstand gewinnt erst für den anderen Fall wieder an Bedeutung, in dem bei knappen Stromangebot mit teurem Netzstrom geheizt bzw. gekühlt werden muss.

Ein zusätzlicher Aspekt ist der Einsatz von saisonalen Energiespeichern, die im Sommer Wärme thermisch einlagern. Dies kann z.B. in unterirdischen Wasserspeichern, Betonkernen und Gründungen oder in Erdsonden erfolgen. Solange die Speicher nicht "voll" sind, kann über die Wärmepumpe auch Strom in thermische Energie umgewandelt und eingelagert werden.

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