Photovoltaik und Wärmepumpe

Mit der Novellierung der Einspeisevergütung für Solarstrom sind Module bei einer Vergütung von derzeit etwa 14 ct prktisch kaum mehr rentabel. Altanlagen sind nicht betroffen, hier gilt die Vergütung wie bei der Errichtung der Anlage weiterhin.

Bei Altanlagen macht es keinen Sinn, den Solarstrom selbst zu verbrauchen, weil die Vergütung viel höher ist. Bei Neuanlagen ist das Gegenteil der Fall, hier muss so viel Strom wie möglich selbst verbraucht werden. Dazu eignet sich eine Wärmepumpe ideal!

Um die Diskrepanz zwischen der Verfügbarkeit von Sonne und damit Solarstrom und dem Bedarf an Wärme, also im Winter und Nachts, ausgleichen zu können, sind Stromspeicher die beste Lösung. Nur sind Akkus teuer, es wird noch etwas Zeit vergehen, bis günstige und betriebssichere Lösungen verfügbar sein werden. Deshalb bietet sich eine andere Betriebsweise der Wärmepumpe an: scheint die Sonne, wird mittels Vorlauftzemperaturerhöhung das Gebäude moderat überheizt, seine Speichermasse dient als thermischer Puffer. Davon profitiert es über die Nacht, wobei es die gespeicherte Wärme ermöglicht, ohne Heizbetrieb aus zu kommen. Eine massive Bauweise des Hauses ist dabei von großem Vorteil!

Hydraulische Puffer haben dem gegenüber eine sehr eingschränkte Kapazität und sind meist mit einer schlechteren Effizienz der Wärmepumpenanlage verbunden.

Wie sich der Betrieb einer Wärmepumpe in Verbindung mit Photovoltaik rechnet, sehen Sie hier: Wärmepumpe mit PV