Wie funktioniert die Photovoltaik?

Photovoltaik ist die Umwandlung von Sonnenlicht in elektrischen Strom durch Solarzellen.

Die Solarzellen bestehen meistens aus Silizium, einem Element, das in der Natur sehr häufig vorkommt und haben eine Größe zwischen 10 und 15 qcm. Strahlt die Sonne auf die Solarzellen, baut sich zwischen der Ober- und Unterseite eine Gleichspannung auf (je nach Typ bis 0,5 V, bis 18V bei einem 36-zelligen Modul).

Mehrere Module zusammen ergeben einen Solar-Generator Je nach Größe der Anlage werden die Module entweder parallel oder in Reihe geschaltet. Diese Energie kann mit einem Wechselrichter in "normalen" Wechselstrom umgewandelt und ins Netz eingespeist werden. Der erzeugte Gleichstrom kann aber auch in Solarbatterien gespeichert werden. Handelsübliche Solarzellen erreichen einen Wirkungsgrad von bis zu 17% (d.h. auf einem Quadratmeter können bis zu 170 Wh erzeugt werden) und werden zu Solarmodulen verschaltet. .

Die meisten Module haben für die Leistung eine fertigungsbedingte Toleranz von +/- 5 - 10% und eine Leistungsgarantie von 20 Jahren. Die Lebensdauer liegt bei ca. 30 Jahren und länger. Eine durchschnittliche Photovoltaik-Anlage mit 1 Kilowatt Leistung erzeugt ca. 650 - 1150 kWh Strom im Jahr (je nach Lage und Qualität) und erspart der Umwelt jedes Jahr ca. 500 kg Kohlendioxyd und andere Schadstoffe.