Feldstudien:

Wie gut laufen denn Wärmepumpen im Allgemeinen? In verschiedenen Feldstudien wie etwa FAWA, Ziel 21 Gruppe Lahr, e-on wird den Solesystemen eine Jahresarbeitszahl von durchschnittlich 3,5 attestiert, Luft-Wasserwärmepumpen schneiden mit 2,7 ab, Brauchwasserwärmepumpen mit 1,9. Diese Zahlen sind nicht befriedigend und der Grund für die Existenz des Klima-Innovativ. Es geht deutlich besser, wenn man nur will! Das richtige System, eine effiziente Wärmepumpe und eine perfekte Installation sind der Schlüssel, zu sehen an den Referenzwärmepumpen.



FAWA-Studie:

Ziel 21 Lahr:

e-on:
Doch warum sind die Ergebnisse nicht besser? Das hat mehrere Hintergründe: Die Kosten der Installation und die Qualifikation der Installateure. Eine "billige" Wärmepumpe kann keine hoch effiziente sein, dazu ist der Einsatz von hochwertigster Technik notwendig. Die Industrie setzt aber auf Masse, um Stückzahlen verkaufen zu können, müssen die Geräte möglichst günstig sein. Das drückt sich in einem niedrigerem COP aus.

Der Vertriebsweg ist der nächste Punkt. Heizungsbauer und Elektriker gibt es in großer Zahl, sie haben aber keine kältetechnischen Befugnisse und sind daher auf Geräte angewiesen, die zu ihren Fähigkeiten kompatibel sind. Wie etwa energetisch unvorteilhafte Kompakt-Luftwärmepumpen, in denen sich der Kältekreis in einer Schachtel befindet, damit der Installateur damit ja nicht in Berührung kommt: eine Blackbox.

Eine für eine Wärmepumpe optimierte Heizung hat mit der für einen fossilen Brenner nichts gemein. Hier fehlt es trotz diversen Qualifizierungsprogrammen weiter an fachlicher Kompetenz, verkauft wird gerne ohne Rücksicht auf die tatsächliche Eignung.

Vorsicht gilt auch bei kältetechnischen Wunderwerken! Die Physik und Technik hat Grenzen, Wunder werden gerne versprochen, gehalten werden sie nie.