Flächenheizung:

Als Heizsystem bietet die Flächenheizung die größten Vorteile: sie benötigt nur geringste Vorlauftemperaturen, ist dadurch das wirtschaftlichste Heizsystem, gibt die Wärme über eine sehr große Fläche homogen ab, hat deshalb eine gute Wärmeverteilung und es entstehen keine Luftbewegungen oder Schimmel in kalten Ecken. Da sich Boden oder Wände nur auf ca. 25°C erwärmen, wird das Raumklima als sehr angenehm empfunden. Im Gegensatz zu einer relativ "heißen" Radiatorheizung trocknet die Flächenheizung die Luft nicht so stark aus. Zudem hat die Fußbodenheizung eine puffernde Wirkung. Bei Sonneneinstrahlung wird die Wärme des aufgeheizten Bodens nicht mehr an den Raum abgegeben sondern ans System abgeführt. Fußbodenheizungen sind nicht teurer als Radiatorheizungen! Nach einer bundesweiten Studie der TU Berlin hängen die Kosten maßgeblich von der Art der Angebotsabgabe ab.
Heizungsbaufachbetriebe wurden um Angebote entweder für Fußbodenheizungen, für Radiatorheizungen oder für beide Heizungssystem gebeten:

- Werden die Kosten für Fußboden- und Radiatorheizung unabhängig von verschiedenen Firmen kalkuliert, ist die Fußbodenheizung durchschnittlich um 250,- Euro günstiger.
- Gibt eine Firma hingegen Angebote für beide Heizsysteme ab, sozusagen in Konkurrenz zu sich selbst, ist die Fußbodenheizung durchschnittlich um 630,- Euro teurer als die Radiatorheizung.

Für den optimalen Betrieb in Verbindung mit der Wärmepumpe empfehlen wir eine Bauweise mit sehr geringen Rohrabständen und hohen Volumenströmen – gegenteilig zu Gas-Brennwert-Heizungen! Optimal ist eine Vorlauftemperatur von max. 30 °C bei 27 °C Oberfläche, die Spreizung soll 3 °C betragen.