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Die Wärmepumpe als integraler Baustein der Energiewende

Als führende Wirtschaftsnation hat sich Deutschland das Ziel gesetzt, nicht nur Atomkraftwerke bis 2020 abzuschaffen sondern darüber hinaus auf fossile Energieträger zu verzichten, um den Klimawandel zu stoppen. Der Wärmepumpe kommt zum Gelingen ein tragende Rolle zu! Regenerative Energie heisst im Grunde genommen Strom. Autarkie hört sich schön an, alle benötigte Energie wird selbst erzeugt, sinnbildlich gesprochen: Stecker raus. Die Sache hat aber einen Haken: die Volatilität der Stromerzeugung bei Wind und PV. Das führt dazu, dass es Versorgungsengpässe gibt, auf der anderen Seite wird oft viel zu viel Strom produziert, in diesen Phasen ist Deutschland auf das europäische Verbundnetz angewiesen, flutet die Nachbarstaaten mit Ökostrom muss dafür sogar noch zahlen.

Ein zukunftsfähiges Gebäude sollte nicht nur ein Null-Energiehaus sein, sondern besser ein Plus-Energiehaus, welches mehr Energie erzeugt als es benötigt. Und noch besser ein Plus-Energiehaus mit regulativen Fähigkeiten, welches auf das Netz ausgleichend wirkt. Dies ist ohne weiteres zu realisieren, man benötigt dazu am besten massive Gebäude (wegen der hohen Speichermasse), eine Wärmepumpe und eine PV-Anlage auf dem Dach.

Die allermeisten Hersteller haben die Steuerungen ihrer Wärmepumpen bereits mit Smart Grid- und PV-Fähigkeiten ausgerüstet, somit steht technisch einem flächendeckenden Einsatz nichts im Wege. Obwohl Wärmepumpen als Regenerativ anerkannt sind, werden sie mit der EEG-Umlage und der Stromsteuer belastet, die beide dem Ausbau der regenerativen Energie dienen sollen. Wenn die Politik Plus-Energiegebäude und Regulative Gebäude haben will, sollte sie für adäquate Rahmenbedingungen sorgen, die es den Bürgern ermöglichen, in die dafür nötige Technik zu investieren. Dies wäre einfach zu realisieren, indem die EEG-Umlage bei Wärmepumpen entfällt und die Ökosteuer zur Förderung der Wärmepumpe gut geschrieben wird.

Das kann man als "Mindestlohn" für Wärmepumpen bezeichnen.

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