Umweltpotenzial:

Die Reduktion der Emissionen von CO2 stehen im Vordergrund der Umweltdebatte. Durch die Nutzung von Umweltenergie kann die Wärmepumpe auch den energetischen Verlust durch die Stromerzeugung viel mehr als ausgleichen und liegt dadurch auch weit vor angeblich CO2-neutralen Holzheizungen. Die von der Wärmepumpe verwendeten Kältemittel bergen allerdings je nach Typ auch ein hohes Potenzial an CO2-Schädlichkeit wenn sie freigesetzt werden. Der befugte Anlagenbauer sichert die Dichtheit.

Die Gefährdung der Ozonschicht ist mit der Einführung neuer Kältemittel, die kein Chlor mehr enthalten seit über 10 Jahren kein Thema mehr. Heute kommen vor allem die Hochdruckkältemittel R407c und R410a zum Einsatz.

Alle direktverdampfenden Anlagen der Mitglieder des Klima-Innovativ weisen dramatisch bessere Jahresarbeitszahlen auf als die besten bekannten Soleanlagen. Beste Dreikreissysteme mit Sole kommen im Schnitt auf Jahresarbeitszahlen von etwa 3,5, direktverdampfende auf über 4,7 wie die Messergebnisse von Arsenal Research Wien, dem einzig zertifizierten Prüfinstitut in Europa zeigen. Der energetische Vorteil ist so groß, dass er den theoretischen Nachteil einer etwas höheren Menge an HFKW (ca. 4 kg bei Sole, ca. 6 kg bei Direktverdampfung) und dem damit verbundenen Leckagerisiko um ein Vielfaches übersteigt. Pro Jahr ergibt sich bei einem durchschnittlichen Wohnhaus mit 160 qm eine Einsparung von 972,63 kg CO2... Projiziert man diese Zahl auf den TEWI-Wert (Total Equivalent Warming Impact), der vom DKV entwickelt wurde um den Einfluss von Kältemittel als auch des Energiebedarfs auf die Umwelt beschreiben zu können, ergibt sich ein Einsparpotenzial an CO2 in Höhe von 35% gegenüber der Soleanlage!

Im Leckagefall kann durch austretende Sole das Grundwasser beeinträchtigt werden. Und selbst wenn er eintreten sollte: Kältemittel verflüchtigt sich in der Luft und sickert nicht in den Boden, das zur Schmierung verwendete Esteröl ist kaum nachweisbar im Kollektor vorhanden und ist genauso wie Kältemittel ungiftig und auch biologisch abbaubar.

In jedem Fall ist das Direktsystem mit einem höheren Anteil an Kältemittel immer weitaus umweltfreundlicher als die Soleanlage.

Studie zu Auswirkungen einer Havarie von Erdkollektoren auf das Grundwasser bei Pro-DX